Kaiserschleuse Bremerhaven

Die neue Kaiserschleuse wird an gleicher Stelle wie die bestehende Schleuse errichtet. Die doppelte Deichsicherheit für das Bemessungs-hochwasser NN +6,35 m wird durch Aufhöhen der vorhandenen Deiche bzw. den Neubau von Hochwasserschutzwänden erreicht. Important links:

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Das Bauprojekt

Nadelöhr für den Automobilumschlag

1,4 Mio. Fahrzeuge auf über 1.000 Schiffen pro Jahr müssen zurzeit durch das Nadelöhr der Nordschleuse fahren, um die Bremerhavener Automobilumschlagsanlagen zu erreichen. Gutachterprognosen sagen einen weiteren kontinuierlichen Zuwachs des Autoumschlags in Bremerhaven voraus. Als zweite seeseitige Zufahrt zu den Kajen steht die 1897 erbaute Kaiserschleuse zur Verfügung. Die betagte Schleuse entspricht nicht mehr den Anforderungen der Seeschifffahrt.

Die alte Anlage ist nur geeignet für Schiffe mit einer maximalen Länge von 185 Metern. Heutige Auto-Carrier messen aber weit über 200 Meter. Um die Zuverlässigkeit Bremerhavens als führende Automobildrehscheibe dauerhaft zu sichern, muss die Kaiserschleuse deshalb perspektivisch so erneuert und ausgebaut werden, dass Schiffe der Panmax-Größe die Kajen in Bremerhaven gleichzeitig über zwei gleichwertig große Schleusen erreichen können.